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Monatsrückblick August 2022 - Neu beginnen

Der August 2022 hatte es in sich. Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine Neue.

 

Hört sich gut an und ist etwas, was ich schon immer liebe. Ich schließe gerne Türen, liebe den Jahresbeginn und große Aufräumaktionen.

 

Im August endet meine Anstellung in einem sozialen Projekt, deshalb ist das genau der richtige Zeitpunkt, Neues in mein Leben zu holen. Was ist im August neu gestartet?

Ich beginne einen neuen Blog:  ❤️ I-am-Art.blog - für Künstler:innen die wachsen möchten.

Ich habe eine neue Webseite, auf der ich meine Kunst anbieten werde. Dazu gehört natürlich der komplette Aufbau einer Marke

Ich erschaffe neue Organisations-Systeme in meinem Alltag, um Kunst zu erschaffen und gleichzeitig ein Art-Biz (Kunst-Business) aufzubauen.

Und das tolle an diesem Neubeginn wird sein, dass ich alles dazu veröffentlichen werde, damit mir die Künstler:innen über die Schulter schauen können, die gerade vor denselben Herausforderungen stehen. Du kannst es als Anleitung und als Ideenpool verstehen, um deine eigenen Wege zu gehen. Mir macht es einfach Freude mein Wissen zu teilen.

Wie baue ich als Künstler:in meine Marke von Beginn an richtig auf

Eine Marke neu aufbauen

Wenn wir uns schon kennen, weißt du, dass ich mein Leben lang kreativ bin. Schon als Kind habe ich es geliebt, mit meinen Händen zu gestalten. Kein Material war vor mir sicher. 

 

Diese kreative Leidenschaft habe ich zu meinem Beruf gemacht und bin erst Buchhändlerin und dann Marketing-Expertin für die Verlagsbranche geworden. Ich habe mich auf den Bereich Werbung spezialisiert. Am Anfang habe ich dafür geworben, dass Menschen Bücher lieben und gerne lesen. Später bin ich in die Zeitungs- und Zeitschriftenbranche gewechselt. Ich finde de Verbreitung von Wissen schon immer extrem wertvoll.

 

Meine private Leidenschaft gehört aber nach wie vor dem Erschaffen und Sammeln von künstlerischen Arbeiten.

 

Diese Kombination aus beruflichem Wissen und privater Leidenschaft  ist einfach das perfekte Fundament, um jetzt wieder Kunst und gleichzeitig das Projekt: Künstlerische Arbeit in Kombination mit Art-Business zu erschaffen. Aus Gesprächen weiß, dass immer mehr Künstler:innen vor der Frage stehen: Wie kann ich mich und meine Kunst richtig vermarkten?

 

Deshalb habe ich entschieden, diesen Prozess öffentlich zu machen. Du hast Lust auf ein Experiment? Dann folge mir einfach auf diesem Weg.

 

Mein August fing deshalb damit an, mir eine Agenda zu erstellen, um an den Punkt zu gelangen, meine Kunst als Marke wahrzunehmen. Zunächst für mich selber, dann für die Öffentlichkeit. Denn das ist immer wichtig, in unserem Leben dürfen wir zuerst an uns selber glauben, denn erst dann können wir andere überzeugen.

 

Wie wird in 10 Schritten aus künstlerisch, kreativer Arbeit eine eigene Marke?

 

  1. Um andere zu überzeugen du deine eigene Marke bist, darfst du dich zunächst selber als Marke wahrnehmen.
  2. Um dich selber als Marke wahrzunehmen, darfst du dich mit deinen Werten beschäftigen.
  3. Deine Werte führen dich zur Vision deines Schaffens.
  4. Überprüfe, welche deiner Werke zu deinen eigenen Werten und deiner Vision passen.
  5. Verschaffe dir einen vollständigen Überblick über die Werke, die du tatsächlich in den Verkauf geben möchtest.
  6. Kunst lebt über die visuelle Aufnahme: Wie präsentierst du deine Kunst?
  7. Die Brücke zu deiner Kunst sind deine Worte: Was sagst du über deine Kunst?
  8. Wie, wo und mit welchen Angeboten gehst du auf deine Kunstfreund:innen zu?
  9. Was halten deine Kund:innen in Händen, wenn sie bei dir gekauft haben?
  10. Wie feierst du deine Erfolge.

 

Dies ist der grobe Überblick, wie die einzelnen Punkte tatsächlich mit Leben gefüllt werden, wirst du in den kommenden Blogs nachlesen können. Falls du keinen verpassen möchtest, schau hier regelmäßig vorbei oder melde dich gleich für die "I-am-Art-Blog-News " an.

Wie verschaffe ich mir als Künstler:in eine Übersicht über alle Werke

Art-Business aufbauen

Gerade schon als Punkt fünf aufgeführt, bin ich natürlich erst einmal damit gestartet, mir einen vollständigen Überblick über meine Werke zu verschaffen.

 

Ich arbeite mit zwei Materialien und Themen, die sich für mich unterscheiden. Das eine bezeichne ich als textile Skulpturen, das zweite als textile Paintings.

 

Bei den Skulpturen entsteht am Ende ein Bär, der wie eine Skulptur im Raum steht. Bei den Paintings hängt das Ergebnis am Ende an der Wand.

 

Deshalb führe ich zwei Inventurlisten ein. Auch weil ich mir vorstellen kann, dass es unterschiedliche Käufer:innen ansprechen wird. Im Marketing sagt man auch Zielgruppen.

 

Prüfe für dich, ob du grundsätzlich eine Liste brauchst oder ob es wirklich große Unterschiede gibt und du es getrennt erfassen möchtest. Eine einzige Liste wird immer einfacher in der Handhabung sein. Es ist gut möglich, dass ich es später zusammenlegen werde, wenn es mir die Arbeit damit erleichtert.

 

Für die Inventur habe ich alle Werke in die Hand genommen und überprüft, welche Arbeiten davon ich künftig anbieten möchte. Habe mir die wichtigsten Daten gleich aufgeschrieben wie z. B. Größe, Gewicht, Material etc.

 

Das Erstellen der Liste war zunächst zeitaufwendig. Das Ziel ist es künftig auf einen Blick erkennen zu können, was aktuell zu verkaufen ist, was ich pro Jahr verkauft habe, wo sich was befindet etc.

 

Beim Erstellen dieser Liste überkam mich aber auch ein Gefühl von Ernsthaftigkeit. Ich habe festgestellt, wie viel bereits vorhanden ist und dadurch stellte sich dieses Gefühl ein: Jetzt geht es wieder los.

 

Gerade zum Thema Inventur-Liste wird es eine komplette Anleitung geben, die du dir hier einfach durchlesen oder herunterladen kannst.

Mancher Neubeginn wäre mir lieber erspart geblieben. Trotzdem bleibt nur das Beste daraus zu machen

Das Leben feiern!

Wichtig ist aber auch, die Themen eines Monats bewusst wahrzunehmen, die unser Leben ausmachen.

 

Zum Leben gehört der Tod und so ist im August vor jetzt zwei Jahren meine Mutter verstorben. Auch deshalb ist dieser Monat für mich besonders.

 

Ich feiere mein Leben, das sie mir geschenkt hat und ich freue mich unendlich über jede Erinnerung, die ich an sie habe.

 

Deshalb zelebriere ich den Tag an dem sie gestorben ist mit unserem Familienkuchen. Am schönsten war es in diesem Jahr, ihn gemeinsam virtuell mit meiner Schwester und ihrem Mann in England zu verbringen. Der längste Facetime-Call in unserer Familiengeschichte. Wir haben so schöne Erinnerungen geteilt. In Gedanken saßen wir alle gemeinsam mit ihr am Kaffeetisch. Haben unsere grüne Torte verputzt und einen Kaffee miteinander getrunken.

 

Vielleicht eine schöne neue Tradition.

Das Leben feiern, solange es währt. Das wünsche ich uns allen.

Liebe Grüße

Marianne

 

I-am Art.blog : Wie viel Kunst passt in dein Leben?

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