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Lebst du schon deinen Traum - oder bestellst du noch beim Universum

Warum ich mich gegen die Bestellung beim Universum entschieden habe und wieso du das auch tun darfst

Wer kennt das Buch nicht, in dem es die Anleitung gibt, sich beim Universum alles zu bestellen, was man im Leben zur Erfüllung seiner Träume braucht?

 

Ich gehöre definitiv zu den Leserinnen und Käuferinnen des Buches. Und ich habe es auch ausprobiert! Es klappte - ich habe wirklich einmal einen sehr coolen Parkplatz bekommen. Direkt vor dem Haus und das in Hamburg. Wow!

 

Aber im Großen und Ganzen ging es dann doch nicht so einfach wie versprochen. Deshalb bin ich dann zu meiner Methode zurückgekehrt. Die erschien mir bewährter - schließlich praktiziere ich sie schon mein ganzes Leben.

 

Träume groß und mache dir keine Gedanken, wie du es schaffst

Lebst du schon deinen Traum? Oder bestellst du noch beim Universum?
Lebst du schon deinen Traum? Oder bestellst du noch beim Universum?

Ich muss es zugeben, ich bin einfach zu kopfgesteuert, als dass ich diesen esoterischen Lebensbüchern folgen kann.

 

Für mich muss es praktisch und glaubhaft formuliert sein. Ich will Fakten und klare Anleitungen, ohne dieses Ganze drum herum Gerede. Lieber zackig auf den Punkt kommen.

 

Ich werde misstrauisch, wenn sich im Buch ausschließlich Lebensgeschichten aneinanderreihen von Menschen, die es geschafft haben. Lediglich erzählt, dass sie alle mit Leichtigkeit und ganz von alleine Millionärinnen und/oder berühmt wurden. Und alle Bücher kündigen geheimnisvolle Formeln an, die sie dann aber nicht näher erläutern.

 

Ich bin überzeugt, dass das Geheimnis IMMER die Arbeit war, die dahinter steckte. Und ich verstehe nicht, warum man ein Geheimnis daraus macht. Mit Leichtigkeit und über Nacht, gibt es keine Wunscherfüllung.

 

Woran ich zutiefst glaube, ist, dass du trotz allem groß träumen sollst. Dass du dir Ziele stecken darfst, die dir unerreichbar erscheinen. Auch Ziele, bei denen du noch keine Idee davon hast, wie du sie erreichen kannst. Ein paar Beispiele:

 

  • meine Kunstwerke hängen in einer Galerie
  • in der nächsten Ausstellung verkaufe ich 10 meiner teuersten Bilder/ Werke
  • ich habe einen Kundenstamm, der immer wieder auf meine Vernissage-Einladungen reagiert
  • ich verdiene so viel Geld, dass ich andere Künstlerinnen unterstützen kann, indem ich ihre Bilder kaufe
  • meine Werke finden echte LiebhaberInnen
  • ich habe ausreichend Geld um in die schönsten Städte zu reisen und dort Stunden in deren Museen und Galerien zu verbringen
  • ich habe so ein so großes Atelier, dass ich sogar andere unterrichten kann
  • für meine Ateliertage brauche ich die ganze Familie als Unterstützung, damit ich genügend Zeit für meine BesucherInnen habe

 

Die Liste der Träume, Ziele, Visionen kann riesig lang sein. Welche deiner Ziele du wann erreichst, musst du anfänglich noch nicht festlegen. Und du brauchst noch nicht wissen, wie du dort hinkommst und was du genau dafür tun darfst. Du darfst dir lediglich darüber klar werden, dass die Erfüllung NICHT vom Universum geliefert wird.

 

Oder stell dir bloß mal vor, dass Universum liefert tatsächlich und du bist nicht da! Wie schrecklich wäre das denn.

 

Das Bestell-Universum ist ein Fake - eine Wunschliste brauchst du trotzdem

Deine Wunschliste darf groß sein!
Deine Wunschliste darf groß sein!

Meine ganz persönliche, private Wunschliste ist ein VisionBoard. Es ist ein buntes, kreatives Bild meiner Träume.

 

Angefangen habe ich vor über 30 Jahren mit einer Liste. Darauf standen alle Verlage in Hamburg, für die ich arbeiten werde. Welche Gehälter ich bekomme, welche Karrierestufen ich hochsteige und was ich alles besitzen werde.

 

Wenn ich es mir aber richtig überlege, fing alles sogar noch viel früher an. Bei mir war mein komplettes Jugendzimmer ein einziges VisionBoard, dort hingen die Stars und das Leben meiner Träume. Mein erster Berufswunsch war es eine berühmte Sängerin zu werden, dann kamen Stewardess, eine grandiose Schriftstellerin etc..

 

Bravo-Starschnitte, Bilder von Palmen und Meer und riesige Bücherstapel dekorierten meine Räume.

 

Wenn du dich an dein Jugendzimmer erinnerst, was hing dort, was hast du gesammelt? Wie zart, wild, romantisch, aufregend, voller Abenteuer waren deine Wünsche? Welche Hobbys hattest du? Lag dort der Anfang deiner kreativen, künstlerischen Ader?

 

Was hängt heute an deiner Wand? Warum hängt es an dort? Sind es viele Kunstwerke - träumst du vielleicht von deiner eigenen Vernissage?

 

Das Kinderzimmer war der Beginn - das VisionBoard ist für die Großen

Das VisionBoard für große Träume.
Das VisionBoard für große Träume.

Wenn wir dein Jugendzimmer in die heutige Zeit transferieren und du wirklich Lust hast, dich mit deinen Träumen, Wünschen, Zielen und Visionen auseinanderzusetzen, dann beschäftige dich doch ruhig einmal mit dem Thema VisionBoard.

 

Nach meiner Jugendzeit habe ich mir immer wieder Listen und Boards angelegt, um meine Träume nicht nur im Kopf zu haben, sondern sie mir auch visuell vor Augen zu holen.

 

Da unser Gehirn in Bildern denkt, sind ALLE Bilder echte Gedächtnisstützen. Egal was du dir vorstellst, durch Bilder kannst du Dinge in deinem Leben manifestieren. Und außerdem ist es viel leichter, ein Bild als Anleitung zu nehmen, um es in die Tat umzusetzen.

 

Das ist in vielen Berufen Standard. Hier ein paar Beispiele:

 

  • Architekten entwerfen zuerst ein Bild vom schönsten und höchsten Gebäude der Welt, bevor sie sich mit der Machbarkeit und Umsetzung beschäftigen
  • Modedesigner entwickeln eine Kollektion durch Entwürfe, bevor sie sich mit der Verarbeitung in Stoff beschäftigen 
  • im Konferenzraum der Chefredaktion entsteht jede Ausgabe des Magazins am Redaktionsboard - Themen und Seitenübersichten zeigen die vollständige Zeitschrift, bevor die Ausgabe in den Druck geht
  • Werbeagenturen erschaffen ein Moodboard für das Produkt und die Zielgruppe, noch bevor sie das erste Wort für eine Anzeigenkampagne entwickeln

 

Ich schreibe gerade mein allererstes Buch, in dem sich 57 Künstlerinnen mit ihren Werken wiederfinden werden - wie unprofessionell wäre es, wenn ich deren Werke nach dem Zufallsprinzip aufeinanderfolgen ließe? Natürlich hängt der Entwurf des Buches komplett an meiner Designwand, bevor es gedruckt wird.

 

Wie viel einfacher und leichter ist es doch, wenn du deine Ziele für dich und dein Leben erst im Kopf hast, sie dann als Bild an die Wand wirfst und schließlich mit der Umsetzung beginnst. Du brauchst noch einen Beweis, dass es funktioniert?

 

Der Traum - die Umsetzung. Vorher - nachher. Und jetzt du!

Jeder Traum hat die Chance zur Realität zu werden.
Jeder Traum hat die Chance zur Realität zu werden.

2018 habe ich mir ein neues VisionBoard erarbeitet. Ich hatte meinen Job gekündigt - ich wollte etwas Neues beginnen - ich hatte noch keine Klarheit, keinen Plan, was ich konkret wollte.

 

Ich bin alle Fragen durchgegangen, die sich mit meinen Werten, meinen Zielen und Träumen beschäftigen und habe dann losgelegt. Magazine gekauft und mit dem Ausschneiden und aufkleben begonnen. Eigentlich wollte ich nur eine A3 Pappe gestalten. Letztlich sind es drei A3 Blätter geworden.

 

Vieles davon ist heute noch ein Traum

  • mein Kurs auf einem Traumschiff zum Beispiel

Manches ist noch ganz klein

  • die Gründung der Company of Women (ganz neue Idee), ein Netzwerk kreativer Frauen - steckt noch in den Kinderschuhen aber es hat durch meine Facebook Gruppe I love Art Community bereits begonnen.

 

Was ist der Trick, der sich hinter einem VisionBoard verbirgt? Ganz einfach: Du hast 1.000 Träume in deinem Kopf. Durch das VisionBoard beginnst du, dich auf weniger zu fokussieren. Und dann geschieht das Leben um dich herum und du fängst plötzlich an Chancen zu erkennen, weil du fokussiert bist.

 

Ein weiteres Beispiel von mir:

Einer meiner größten Träume ist es, Frauen in einen Raum zu bringen, damit sie sich intensiv mit ihren kreativen Potenzialen beschäftigen. Was sie tun, was sie wollen, etc.. Dafür möchte ich sie aus dem Alltag herauslösen und an einem Ort, an einem Wochenende ganz intensiv mir ihnen arbeiten.

Ich nenne das ArtRetreat, weil ist das Wort, als ich es gelesen habe, sofort passend fand.

 

  • die Idee ArtRetreat habe ich auf meinem VisionBoard 2018 visualisiert
  • zeitlicher Horizont in meinem Kopf war: irgendwann so in 3 - 5 Jahren
  • in der Ausstellung zur 30 Tage ArtChallengen 2019 sagt eine Teilnehmerin plötzlich: Wie schön wäre es, wenn wir uns mal untereinander treffen könnten
  • in meiner Vorstellung sah ich sofort das Stichwort ArtRetreat auf dem VisionBoard
  • erste grobe Planung: August
  • finale Planung: September
  • der erste ArtRetreat fand in Hamburg statt im: Oktober 2019 (bähm 1 Jahr statt 3 - 5 Jahre)

Nur durch den Blick auf Chancen konnte ich den beiläufigen Satz hören und wahrnehmen. Das Hören des Satzes wurde mit meinem Bild im Kopf verbunden. Ich hatte gleich eine Vorstellung, deshalb konnte ich es mir merken etc.. Das ist der Zauber, wie unser Gehirn funktioniert, der Zauber der Fokussierung und damit der Zauber des VisiondBoards.

 

Ich könnte über dieses Thema stundenlang reden, auch wenn du das bis hierhin gelesen hast, hat etwas mit deinem Fokus und deinen Wünschen zu tun. Sonst wärst du mir und meinen Gedanken niemals bis hier unten gefolgt. Deshalb meine Frage an dich:

 

Lies weiter in meinem Blog-Artikel: Hängst du deine Ziele an die Wand? Oder: Welche Träume hast du noch?

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