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Kennst du diese 11 Wege, deine Kreativität zu steigern?

Wir werden als Künstlerin geboren!

Als Kinder besitzen wir noch diese gewisse kreative Unschuld, die uns zu den kleinen Picassos, Hemingways, Prinzessinnen, Piratinnen und Pippi Langstrumpfs dieser Welt macht.

 

Während wir die Welt erforschen, entdecken, unendlich viele Fragen stellen, hinfallen, aufstehen leben wir in der kreativsten Phase unseres Lebens. 

 

Als Erwachsene können wir daran anknüpfen, wenn wir bereit sind, dieses Kind wieder in uns zu entdecken.

 

Warum haben wir es überhaupt verlernt? Die ersten kritischen Nachfragen zu unserer unendlichen VorstellungsKraft, real existierende Schulnoten und Bewertungen führen uns leider auf den Weg der Erkenntnis, dass Pippi-Langstrumpf doch kein anerkannter Beruf ist.

 

Seufz. Als Erwachsene kostet es schon ein wenig mehr Kraft, den kreativen LeichtSinn zu bewahren. Ich mag die Bedeutung des Wortes. Ist es nicht wichtig, sich den Sinn für Kreativität als leichten Weg vorzustellen. LeichtSinn hat etwas sehr Positives, oder?

 

Wenn wir ehrlich sind, ist das Schöne an der Kreativität, dass sie sich trotz der vielen Arbeit nicht schwer anfühlt. Sondern einfach Spaß macht und tiefe Befriedigung geben kann.

 

Die Medien berichten, dass Kreativität dabei ist, die neue Währung der Zukunft zu werden. Wissenschaftler prognostizieren, dass wir nach dem Zeitalter der Industrialisierung, gefolgt vom Zeitalter der Wissensgesellschaft nun in einem Zeitalter der Innovation leben. Und dafür ist Kreativität eine der Grundvoraussetzungen. Kreativität ist kein esoterischer Luxus - es ist für jeden absolut notwendig.

Wie kreativ bist du?

Wir kommen auf diese Welt mit einer unbändigen Neugier. Alles ist neu. Jeden Tag erlebt wir vieles das erste Mal. Wir lernen und entwickeln uns.

 

 Wir werden geboren mit dem Talent, uns etwas vorzustellen, was noch nicht da ist. Wir können neue Möglichkeiten sehen, bevor es sie gibt. Das lässt uns wachsen. Als kreativer Mensch hörst du damit einfach nicht aus. Neugier ist deine Antriebsfeder. Als Kinder sind wir die besten Zukunftsforscher.

 

Je älter wir aber werden, desto weniger erleben wir neue Dinge. Es sei denn, wir sind bereit, uns immer wieder neuen Fragen zu stellen. Du ahnst es schon, das wichtigste Werkzeug für Kreativität ist Neugier. Wenn du sie dir erhalten kannst, bist du auf einem guten Weg eine Meisterin der Kreativität zu sein.

 

Die Kunst der Kreativität ist es, den Forschergeist wach zu halten. Und wir können sogar trainieren, diesen kreativen Muskel immer weiter aufzubauen.

 

Kreativität ist Selbstvertrauen!

Halten dich deine Mitmenschen manchmal für eine verrückte Spinnerin. Fragen sich dich manchmal, was du da eigentlich tust und warum du es tust? Ganz ehrlich, gelegentlich frage ich mich das auch. Aber dann stehen wir eben wieder auf, schauen voraus und machen weiter.

 

Kreativität muss in unser Leben passen, denn damit inspirieren wir immer auch andere.

 

Wenn wir wissen, dass wir nur ein Leben haben, warum sollten wir es dann nicht so kreativ wie möglich gestalten?

 

Lass uns einfach weiterhin auf unsere kreativen Impulse vertrauen, denn uns gehört die Zukunft. Dein wichtigstes Werkzeug als Künstlerin ist dein positives Denken. Ich meine nicht den Prinzen, der geritten kommt, um dich aus der brotlosen Kunst zu erretten, sondern ganz nüchtern, wissenschaftlich betrachtet, ist es eine Tatsache, dass positives Denken die Kreativität fördert. 

Kreativität ist ein 4 Schritte Prozess!

Schritt 1: Vorbereitung

Du eignest dir ständig neue Kenntnisse an, bildest dich aus, machst dich zur Expertin auf deinem Gebiet. Malerinnen lernen den Umgang mit Formen und Farben. Schriftstellerinnen lernen Grammatik und den Aufbau einer Geschichte. Textilkünstlerinnen lernen, ihr Material und eine Vielzahl von Techniken zu beherrschen.

 

Schritt 2: Planung

In dieser Phase beschäftigst du dich gedanklich mit deinem gewählten Thema. Recherchierst, forscht, neue Gedanken mischen sich mit bereits vorhandenem Wissen. Dein Denken vermischt sich auf neue Art. Querdenkerin ist ein passender Begriff in diesem Schritt.

 

Schritt 3: Vorstellung

In dieser Phase formen sich aus den Gedanken plötzlich Erkenntnisse und Ideen. Du hast einen Aha-Moment, eine Erleuchtung. Alles verdichtet sich zu einer konkreten Idee.

 

Schritt 4: Überprüfung

Hier setzt das kritische Denken ein, um nun zu überprüfen, ob die Vorstellung in die Realität umgesetzt werden kann. Du beginnst auszuprobieren und zu testen. Daraus folgt ggfs. eine neue Planung oder eine neue Vorstellung.

 

Der Erfolg stellt sich ein, wenn wir kontinuierlich an der Verwirklichung unserer Ideen arbeiten und sie dabei immer wieder den Gegebenheiten anpassen. Oder auf den Punkt gebracht: Nimm deine Idee, beginne mit der Umsetzung und arbeite so lange daran, bis deine Arbeit zu 100% deinen Vorstellungen entspricht.

11 Techniken die dir definitiv neue Inspirationen liefern!

1. Beginne mit einer leichten Übung. Suche einen Gegenstand in dem Raum, in dem du dich gerade befindest. Schau ihn dir an und schreibe mindestens 5 Eigenschaften des Gegenstands auf. Du stehst vor dem Kühlschrank und siehst eine Zitrone? Sie ist sauer, gelb, innen faserig, sonnig, oval. Lass deine Gedanken weiter um die Zitrone kreisen und denke parallel an etwas mit dem du dich gerade in deiner Kunst beschäftigst. Lass neue Gedanken-Kombinationen zu. Mein Beispiel macht es anschaulich für dich: Ich arbeite zum Thema Zeit mit geraden Linien. Was wäre, wenn ich sie gebogen wie eine Zitrone darstelle? Zerfasert unsere Zeit nicht manchmal auch wie eine Zitrone? Hetzt dich nicht, je mehr Eigenschaften du heraussuchst, desto mehr Gedanken-Kombinationen ergeben sich.

 

2. Das berühmte Mind-Mapping nutze ich häufig für viele Fragen des Lebens. Schreibe eine Frage oder dein Thema in die Mitte und zeichne einen Kreis oder eine Wolke drum herum. Von diesem Kreis gehen Linien ab. Auf der Linie steht ein Stichwort zu deinem Thema. Führe die Linie weiter mit einem Unterbegriff zu dem ersten Stichwort. Füge sternförmig weitere Unterbegriffe zu dem Stichwort an. An den Kreis in der Mitte setze weitere Stichworte und füge dann immer Unterstriche hinzu. Schaue unten auf die Fotos, dort siehst du ein Beispiel von mir. 

 

3. Lass dich inspirieren durch: Wörter, Bilder, Bücher, Kunstbände, Straßenfotografie, Pinterest etc. Nimm dir jeden Tag mindestens 5 Minuten für Inspirationen. Setz dich dafür z.B. auf deinen Lieblingsplatz. Oder fotografiere unterwegs auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkauf, beim Spazierengehen.

Die Idee ist, sich Inspiration von außen zu holen, im Alltag einen kleinen Platz für die Kreativität einzurichten. Mache dir ein - zwei Stichworte, was dir besonders erscheint. Schreibe es jeden Tag auf ein Blatt Papier, in den Kalender, Notizbuch, etc.

 

4. Lege dir drei Inspirationshefte an. Sammle nach Gedanken (schreibend), Fotos (die allerschönsten) und zeichne ein wenig (auch wenn du es nicht kannst). Wenn dir etwas anregendes begegnet, füge es diesen Heften zu. Schau in diese Quellen, wenn du gerade ein Inspirationstief hast. Du wirst feststellen, diese Bilderbücher, Notizen und Zeichnungen halten sehr oft dann eine Idee für dich bereit, wenn du es brauchst. Deshalb müssen sie auch nicht akribisch und ordentlich sein. Dort darf sich ein großes Gedanken-Wirrwar zeigen, wie es auch in deinem Gehirn vorherrscht. Der richtige Gedanke lauert zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle. Sei dir sicher.

 

5. Schreibe deine eigene visuelle künstlerische Biografie. Suche in der Vergangenheit nach deinen wichtigsten Ereignissen und Wendepunkten in deiner künstlerischen Arbeit. Füge für diese Momente ein paar Fotos ein. Frei nach der Vorher - Nachher - Methode, wie wir es aus Abbildungen zum Thema Diät oder Mode kennen. Woran hast du zu welchem Zeitpunkt gearbeitet? Aus der Vergangenheit baust du die Zukunft. Verwahre sie gut, damit du in einigen Jahren zurückschauen kannst und deine eigene Entwicklung siehst. Das gibt dir ein positives Urvertrauen, da du erkennst, wie weit du dann schon gekommen bist. Nimm dir künftig am Ende jedes Jahres die Zeit zurückzuschauen. Dann schreibe deine Vision für das nächste Jahr auf. Oder noch besser: Schreibe deine Vision für die nächsten 10 Jahre auf, denn wir überschätzen häufig, was wir in einem Jahr schaffen können aber wir unterschätzen, was wir in 10 Jahren schaffen. Deshalb wirf einen positiven Blick auf deine nächsten 10 Jahre und wähle dann einen Punkt, den du im nächsten Jahr definitiv weiterentwickeln möchtest.

 

6. Wer sind deine Vorbilder? Welche KünstlerInnen haben deinen größten Respekt? Umgib dich in deinem Atelier mit ihnen in Form von Büchern, Postkarten, Dingen von denen du weißt, dass sie in ihrem Leben eine Rolle spielten. Du willst sie zwar nicht nachahmen, aber ich weiß, wenn du dich mit ihnen auf eine Stufe stellst, fördert das dein Selbstvertrauen. Meine Sketchbücher stehen neben den Kunstbänden großer KünstlerInnen. Du bist nicht anders als diese KünstlerInnen - was dich von ihnen unterscheidet, ist lediglich die Zeit, die sie ihrer Kunst gewidmet haben. All ihre Energie floß in Form von Zeit in ihre Kunst. Picasso hat 10-50.000 Bilder gemalt. Hemingway hat 47 unterschiedliche Endszenen für In einem anderen Land geschrieben.  Dein Ziel ist es nicht, Picasso zu werden trotzdem hast du in deinem Leben ein Recht darauf, neben ihm zu stehen. Schau darauf, wie viel Zeit und Geld du schon in deine Kreativität investiert hast! Trau dich, stelle dich auf eine Stufe - das spornt dich an und ist dir angemessen. Und wenn du dazu eine weitere Übung machen möchtest, dann frage dich bei deinem nächsten Werk: Was würde (Name deines Lieblingskünstlers) als Nächstes machen?

 

7. Lege dir eine Kreativitätsliste an. Schreibe dafür 30 - 50 Ideen, wie du etwas verändern kannst. Dafür solltest du nicht darüber nachdenken, wie du das konkret umsetzt. Das spielt beim Schreiben deiner Liste noch keine Rolle. Im Gegenteil, es würde dich blockieren. Drucke deine persönliche Kreativitätsliste aus und lege sie dorthin, wo du sie jederzeit findest. Bist du in einem kreativen Loch, nimm diese Liste und lies sie komplett durch. Lies langsam - so häufig und so langsam, bis plötzlich eine Idee auftaucht, die dich inspiriert. Einige Beispiele was auf dies Liste gehört: (Überschrift: Mach es ...) Rot, glänzend, weich, breit, luftig .....

 

8. Kombination aus Zufallswörtern führen zu garantiert neuen Gedanken und vielleicht auch Kunstwerken. Dafür wählst du nach dem Zufallsprinzip Wörter aus. Vielleicht machst du eine Liste mit 100 Wörtern, die du in 5 Spalten untereinander schreibst (Beispiel siehe bei den Fotos). Aus diesen 5 Spalten wählst du immer 2 unterschiedliche Begriffe aus. Jetzt stellst du dir die Frage: Was lässt sich daraus kombinieren? Vielleicht sind so aus den Rollschuhen und Schlittschuhen die heutigen Inlineskates entstanden. Bereits Goethe soll diese Methode angewandt haben, er sagte: "Verbinden, immer verbinden". Am Anfang ist die Übung etwas verrückt aber mit ein wenig Übung kommst du auf neue Ideen. 

 

9. Das Braindumping darf hier natürlich nicht fehlen. Eine Methode, die immer und bei jeder Gelegenheit hilft. Schreibe alles auf, was dir zu einem Thema in den Sinn kommt. Schreibe mit der Hand! Schreibe alles so lange aus dem Kopf heraus, bis dir nichts mehr einfällt. Nimm am nächsten Tag die Seiten wieder in die Hand und ergänze weitere 20 Minuten deine niedergeschriebenen Gedanken. Dann lass es wieder über Nacht liegen und schreibe am folgenden Tag noch einmal 10 Minuten. Wieder einen Tag später markierst du mit einem Textmarker die Dinge, die dir am wichtigsten erscheinen. Welche neuen Gedanken und Ideen sind entstanden, die es sich lohnen weiter zu verfolgen.

 

10. Entdecke das Kind in dir. Ein Kind lebt Kreativität. In diesem Moment tut es das eine, im nächsten etwas anderes. Wenn du ein Kind in deiner Nähe hast, frag es, was es sieht, wenn es sich deine Arbeit anschaut. Höre auf die kindlichen Fragen. Ein Kind schaut völlig anders in die Welt. Wenn du kein Kind in der Nähe hast, sei selber spielerisch, infantil und freue dich wie ein Kind über das, was du tust. Kind zu sein gehört zu den wichtigsten Eigenschaften einer Künstlerin. Such dir ein verrücktes Foto von dir aus deiner Kindheit. Hänge es in dein Atelier und frage dich, was hätte dieses Kind jetzt getan. Mein verrücktestes Kinderfoto siehst du unten. Noch Fragen? Sich lächerlich zu machen kostet Mut. Als Künstler unsere kreative, kindliche Neugier, mit der Welt zu teilen auch. Also los, sende mir dein verrücktestes Kinderbild. Überbieten wirst du mich sicherlich nicht - grins. Manchmal frage ich mich, was würde diese verrückte Person auf dem Bild jetzt tun oder denken.

 

11.  Kreativität entsteht auch, wenn wir etwas anderes tun, also mach immer wieder Pausen von deiner Kunst. Gehe spazieren, mache den Abwasch, geh in den Garten, lies ein Buch. Deine kreativen Kräfte kannst du gut wecken, wenn du aus deiner Routine ausbrichst. Fahre einen anderen Weg zur Arbeit, lies eine Zeitschrift, die du gewöhnlich nicht liest. Gehe in ein anderes Geschäft, in ein neues Restaurant mit einer ungewöhnlichen Küche. Rieche, schmecke, erlebe neue Dinge

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn du hier einen neuen kreativen Impuls gefunden hast, der dein Leben bereichert. Ich wünsche dir wunderbare neue Gedanken-Experimente.

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