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Wie der Blick auf Design-Prinzipien dir hilft, noch besser zu werden.

Arbeitest du an einem Thema oder an mehreren Themen gleichzeitig?

Kunst ist Kreativität auf den Punkt gebracht.
Kunst ist Kreativität auf den Punkt gebracht.

Was ist schlau daran, wenn du als Künstlerin nicht nur ein einziges Werk zu einem Thema hast?

 

Ein einzelnes Werk zu einem Thema ist wie: auf einem Bein zu stehen. Das kann nicht gut gehen. Um unverkennbar zu sein, solltest du dich eher auf ein Thema beschränken und das in Serie arbeiten!

 

Ich werde immer gefragt, was mich dazu gebracht hat, mich nur auf ein/ zwei Themen in meiner künstlerischen Arbeit  zu reduzieren.

 

Reduzieren hört sich ja erst einmal negativ an. Wer möchte sich schon reduzieren? Fokussieren ist der bessere Begriff. Da klingt es doch gleich viel einleuchtender, wenn ich sage: Ich fokussiere mich auf ein bestimmtes Thema, weil ich darin Expertin werden möchte. Mit jedem Werk kann ich tiefer in das Thema eindringen und dadurch wird es auch immer spannender für mich.

 

Ich würde dir raten, in Serie zu arbeiten, weil du nur zur Expertin werden kannst, wenn du ein Thema in Gänze beherrscht. Innerhalb des Themas wirst du dann so brillant wie möglich, deshalb kann es auch nicht langweilig werden.

 

Als Künstlerin ist es enorm wichtig, eine eigene Stimme zu entwickeln. Den eigenen Weg zu finden. Innerhalb des Themas vielseitig zu forschen. Mit Material und Technik zu spielen. Die Komposition zu beherrschen.

Am Beginn eines Kunstwerks steht das Thema!

Welches Thema weckt deine kreative Leidenschaft?
Welches Thema weckt deine kreative Leidenschaft?

Womit möchtest du dich auseinandersetzen? Was möchtest du anderen Menschen näher bringen? Welches Thema interessiert dich am meisten?

 

Wenn du bisher mal dies, mal das, gearbeitet hast. Heute an dem einen und morgen an einem anderen Kurs teilnimmst. Nach Vorgaben arbeitest. Was macht dich dann einzigartig?

 

Das Einzigartige entsteht erst, wenn du das Gelernte nimmst und mit deinen eigenen Erfahrungen und Themen mischt. Die neue Technik nehmen und auf das Eigene adaptieren. Das ist der Beginn DEINER Kunst.

 

Zugegeben, es ist viel schwieriger ein Thema zu haben und damit zu wachsen, als ständig die Abwechslung zu suchen. Aber ich kann dir versprechen, dass du an deinem eigenen persönlichen Thema eher wachsen kannst, als wenn du dir nie ein eigenes Thema wählst.

 

Wie komme ich nun zu meinem eigenen Thema, fragst du dich jetzt vielleicht? Schau dir alles an, was du bisher gearbeitet hast. Was davon findest du heute noch richtig gut. Nach welchem Kurs hattest du das Gefühl, die Arbeit daran vertiefen zu wollen. Was gefällt dir in einer Kunstausstellung am besten? Welche Themen ärgern dich, machen dich betroffen? Was würdest du gern in der Welt ändern. Was sollten andere Menschen, deiner persönlichen Meinung nach, in der Welt wahrnehmen.

 

Dies sind die Fragen, die dich inspirieren können, ein Thema zu finden, welches du in die Welt tragen möchtest. Schreibe eine Liste mit 10 Themen, was beschäftigt dich, was erfreut dich, macht dich nachdenklich oder bewegt dich. Positiv wie negativ, alles ist zulässig.

 

Jetzt wähle das 1 Thema aus! Das Kriterium für die Auswahl ist: Welches meiner Themen hätte die größte positive Auswirkung auf mein Leben? Worüber möchte ich das nächste Jahr, die nächsten Jahre, jeden Tag ein wenig nachdenken? Und meine Gedanken dann kreativ umsetzen.

Was ist Kunst?

Wem schenkst du Energie mit deiner Kunst?
Wem schenkst du Energie mit deiner Kunst?

Was ist eigentlich Kunst? Meiner Meinung nach entsteht Kunst durch die kontinuierliche Beschäftigung mit meiner Kreativität. Kreativität entsteht durch meine Gedanken.

Meine Gedanken beschäftigen sich mit Fragen. Verbinde ich diese Fragen mit meinem handwerklichen Können, entsteht meine Antwort. Diese Antwort ist mein Werk.

 

Und sofern ich nicht einer Anleitung folge, sondern meine eigenen Fragen, meine kreativen Gedanken mit meinem handwerklichen Können kombiniere, ist das, was am Ende vor mir liegt - mein Kunstwerk. Das ist Kunst!

 

Das Kunstwerk ist deine ganz persönliche Antwort auf eine Frage, die sich dir stellt. Und du kannst sicher sein, deine Frage, dein Thema beschäftigt dich nicht alleine. Wir alle haben heute so viele gemeinsame Themen. Ist es dann nicht herrlich, sich mit anderen darüber auszutauschen.

 

Die schönste Form der Kommunikation ist die in Form eines Kunstwerks. Habe ich recht? Du musst nicht alles mögen, wenn es aber einen Gedanken bei jemandem auslöst, ist es doch schon eine Lebensbereicherung. Deine Kunst bleibt. Wunderbar ist es natürlich, wenn sich dein Gegenüber in deinem Kunstwerk wiederfindet. Sich von ihm berührt fühlt.

 

Ich fasse noch einmal zusammen: Kreativität entsteht durch Fragen und Gedanken zu einem bestimmten Thema in deinem Kopf. Zusammen mit der handwerklichen Ausführung verwandelt es sich zu einem Kunstwerk. Hast du ein Thema, welches dich antreibt, ist dein Kunstwerk dein Statement.

 

Kunst entsteht beim Tun!

An welche Stelle setzt du die Kunst in deinem Leben?
An welche Stelle setzt du die Kunst in deinem Leben?

Es ist einfach so, nur aus dem Gedanken heraus entsteht kein Kunstwerk. Jedenfalls heute noch nicht. Wer weiß, wie das im Jahre 2119 ist!?

 

Da wir heute leben, willst du noch selber ins Tun kommen, richtig? Dafür gibt es natürlich viele Wege, ich persönlich bevorzuge diese beiden:

 

1. einfach machen

frei improvisieren und immer aus dem gerade Entstandenen die nächste Frage ableiten, um dann wieder von vorne anzufangen = einfach machen, neue Frage, weiter ...

 

2. lernen

andere Künstler anschauen, adaptieren, begreifen und wieder von vorne - sich mit der Theorie beschäftigen und die für sich selber immer weiter verfeinern ...

 

Wie kombiniere ich mein Thema mit meiner Kreativität?

Was bringt deine Kunst zum leuchten, wie einen Brillant?
Was bringt deine Kunst zum leuchten, wie einen Brillant?

Meistens haben wir bereits ein Werk zu dem Thema, welches uns beschäftigt.

 

Nimm dieses als Ausgangspunkt und dann stelle dir die folgenden Fragen:

  • Was gefällt mir an diesem Werk besonders gut?
  • Was könnte ich daran verbessern, verändern?
  • Was wollte ich damit aussagen?
  • Trifft das Werk meine Aussage?
  • Was könnte die Aussage vertiefen?

 

Kennst du die Prinzipien des Designs? Dann kannst du dich noch Folgendes fragen:

  • Wo liegt der Fokus in meinem Werk?
  • Führe ich den Betrachter durch das Werk?
  • Welche Textur (Oberflächengestaltung) habe ich verwendet, ist sie stimmig zu meinem Thema?
  • Ist mein Motiv in Balance?
  • Wie wirken Vorder- und Hintergrund zueinander?

Was kann ich aus den Werken anderer Künstler lernen?

  • Wie haben sie mit den Formen gespielt?
  • Was haben sie aus dem Spiel mit Proportionen und Größe gemacht?

 

Schaue dir regelmäßig Kunst an und leite daraus die richtigen Fragen ab. Genau diese Fragen sollen dich dann in deinem Thema, in deiner Kunst, verleiten, ein nächstes Werk zu erschaffen.

 

Die Themen Komposition, Design und Arbeiten in Serie sind meine große Leidenschaft. Ich führe dazu regelmäßig Webinare und Kurse durch. Du findest hier einen Link, um dich entweder beim aktuellen Webinar anzumelden oder dich auf die Warteliste für das nächste Webinar zu setzen.

 

Oder du nimmst über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf, dann helfe ich dir bei deinen individuellen Fragen.

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