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Mein Jahresrückblick 2018

Schau nach oben - dann siehst du keine Grenzen

 

 

Das ist definitiv mein Fazit aus dem vergangenen und Leitsatz für das kommende Jahr!

 

Ich hatte den Mut, die Grenzen meiner Komfortzone zu sprengen. Habe Dinge getan, die auf meiner Wunschliste standen und Dinge, die ich mir nie zugetraut hätte.

 

Das hat Kraft, Geld, Mut, Tränen und Überwindung gekostet.

Und es hat Freude, Glück, Spaß und Erfolg gebracht.


Die Masterclass mit Lisa Call

Eine der besten Entscheidungen gleich zu Beginn des Jahres - meine Anmeldung zur Masterclass 2018 bei Lisa Call.

 

Meinen ersten Kurs bei Lisa hatte ich im März 2014. Ich bewunderte ihre Textilen Paintings und ihr Angebot von Online Kursen war für mich ideal. So konnte ich die Abarbeitung der Inhalte gut mit meinem beruflichen Alltag kombinieren und musste dafür noch nicht einmal reisen. Ihre intensive Betreuung - obwohl diese ja "nur" Online war, mochte ich sofort. Auf den ersten Kurs folgten im Laufe der Jahre weitere - und 2018 fühlte ich mich bereit für die Masterclass. 

 

Lisa lebt inzwischen in Neuseeland und wenn wir miteinander telefonierten, war bei ihr bereits der folgende Tag angebrochen - irgendwie skurril.

 

Vieles was ich 2018 erlebte - hat irgendwie - mit dieser ersten Entscheidung des Jahres zu tun.

 

Zu den ersten Aufgaben gehörte die Zielformulierung und dann gab es ein festes Ritual, sich selber immer wieder daran zu erinnern. Die Begleitung in der Masterclass hat mich bestätigt und motiviert dran zu bleiben:

  • daran meine Wünsche zu verfolgen
  • an mir zu arbeiten
  • mich immer wieder neuen Aufgaben zu stellen

 

Meine Ziele für mein Masterclass Jahr waren:

  1. eine eigene Homepage
  2. Teil eines internationalen Künstler-Netzwerkes werden
  3. mein Atelier so einzurichten, dass es auch nach einer Künstlerin darin aussieht

 

Das Ergebnis - obwohl das Masterclass Jahr erst im Februar 2019 endet - kann sich sehen lassen. Alle Ziele erreicht!!! 


Im Mai 2018 auf der Nadelwelt in Karlsruhe

2018 wollte ich gerne die Nadelwelt Karlsruhe entdecken. Als Gruppe hatten wir uns deshalb mit unserem Ausstellungskonzept beworben und wurden angenommen.

 

Die Nadelwelt hat mich schwer beeindruckt. Ein wunderbares Ambiente für die Textilkunst. Die großzügige Ausstellungsfläche, das Licht und die vielen interessierten Besucher waren mein absolutes Ausstellungshighlight.

 

Darüber hinaus gab es noch ein SAQA Treffen zum Netzwerken mit internationalen Textilkünstlerinnen. Das war ein Abend mit wirklich spannenden Gesprächen.

 

Auf der Nadelwelt gab es viele spannende Menschen zu treffen und interessante Gespräche zu führen. Wenn ich gerade keinen Standdienst hatte, habe ich die Zeit genutzt die anderen Ausstellerinnen zu fragen, was sie sich für die Textilkunst wünschen. Was ihre Ziele für sich und ihre Kunstwerke sind.

 

Das interessiert mich derzeit am Meisten. Was wünscht sich eine Textilkünstlerin? Bekanntheit - den Verkauf von Quilts - Galerien finden für Textilkunst - Kursteilnehmerinnen - Anerkennung als Textilkünstlerin. Das waren einige der Antworten, die ich auf meine Frage erhielt.

 

Diese Antworten unterscheiden sich kaum von denen der bildenden Künstlerinnen, die ich bei anderen Anlässen befragt habe. Bis auf das Wort Textilkunst sind sie identisch. Anerkennung - Bekanntheit - Galerien - Verkauf. Und genau diese Punkte habe ich mir auf die Agenda meines neuen Unternehmens geschrieben. Feldforschung nennt man solche Befragungen. 


Tschüß Frankfurt, tschüß  FAZ - 8 Monate Studienzeit liegen vor mir

Ein intensiver Moment war die letzte Zugfahrt von Frankfurt nach Escheburg. Vor mir liegen 8 Monate Schulbank in meinem Home Office.

 

Ich wollte so schnell und intensiv wie möglich studieren, wie Online Marketing funktioniert um künftig meine Lebens-Welten Marketing für Verlage und Textil-Kunst zu einer Kombination zu führen.

 

Schon 2009 wollte ich meine Leidenschaft für die Textilkunst zu meiner Berufung machen. Jetzt war die Zeit reif für mich, das Thema so lange zu studieren, bis ich zu einem Ergebnis komme. 

Ist die Zeit reif dafür, aus dem großen Marketing Know How etwas zu entwickeln, was uns Textilkünstlerinnen und anderen Künstlerinnen mit Leidenschaft hilft unsere Werke in die Welt zu bringen. Entweder als Ausstellungen, Online, in Galerien und bis zum interessierten Sammler und Käufer. 

 

Um meine Recherche vorwegzunehmen - es funktioniert - dauert - und wird sich lohnen.

 

Zum Zeitpunkt als dieses Bild entstand, saß ich im ICE und nahm gerade Abschied von "meiner" Frankfurter Skyline. 


Ab Juni sitze ich für 100 Tage an meiner Bäume - Challenge

Am 11. Juni 2018 startete die 100 Tage Challenge. Ich war Feuer und Flamme. Mein Ziel war  - 100 textile Bäume zu arbeiten. Ich wollte aus dem Projekt Ideen für künftige große Werkstücke ableiten.

 

Aus dem Gesamtprojekt entstand so viel mehr - zum Beispiel ein Artikel für die Patchwork Professional (ein Magazin für die Quilt- und Textilkunst).

 

Daraus wiederum entwickelte sich eine eigene 30 Tage ArtChallenge, die Anfang Januar 2019 startet. Dafür haben sich 31 begeisterte Frauen angemeldet, die dann im Mai auf der Nadelwelt in Karlsruhe vertreten sein werden.

 

Wahrscheinlich öffnet diese Challenge weitere Türen und Optionen für die Textilkunst. Ideen für 2019 habe ich schon genug im Kopf.

 

Künstlerisch war die 100 Tage Challenge für mich auch ein wichtiger Schritt zu einer neuen Atelier-Routine. Vor dem Start habe ich mein Atelier komplett neu eingerichtet. Von 1.000 Farben zu weiß als vorherrschende Farbe. Das gibt viel mehr Ruhe und Fokus auf das zu gestaltende textile Werk.

 

Die 100 textilen Bäume waren mein erstes Projekt im neuen Atelier. Sie sind winzige Studien, die mir zeigen, was ich vertiefen möchte und was meine Seele berührt.


Wie schreibt man einen Artikel für ein Magazin? Und wie kommt man eigentlich in die Presse?

Die Idee eines Artikels in der Presse war geboren - aber an wen wende ich mich und wie schreibt man einen Zeitschriften-Artikel überhaupt?

 

Bei solchen schwierig erscheinenden Aufgaben, die ich mir selber stelle, neige ich zu Aufschieberitis oder Procrastination, wie es heute neudeutsch heißt.

 

Hier war es aber ganz anders, ich hatte gerade eine Podcast Folge von Amy Porterfield und Brooke Castillo gehört. Darin geht es - stark verkürzt - um Themen wie "Start before you are ready" und "gut genug" reicht aus. Der wichtigste Tipp war:

 

  • entscheide wie lange du für eine Aufgabe brauchen willst
  • starte mit dem ersten Schritt
  • und dann gehe raus mit dem Ergebnis. Mache es auf keinen Fall perfekt - denn perfekt ist es nie

 

Und so kam es, dass ich an einem traumhaften, sonnigen Sonntag meinen Computer schnappte, mich in den Standkorb setzte, zwei Stunden an einer Mail saß (was für mich wenig ist, wenn mein innerer Kriterien aktiv ist) - und dann auf senden drückte.

 

Innerhalb von 24 Stunden erhielt ich schon die Antwort von Dorothee Crane - sie fand das Thema interessant. Und so kam es, dass am Samstag, den 15. Dezember 2018 der Artikel von Lisa Call und mir in der Patchwork Professional veröffentlicht wurde. Sie war die Organisatorin der 100 Tage Challenge. Was habe ich daraus gelernt: Mut tut gut! 


Wie lernt man Online? Ganz einfach mit Sigruns Online MBA und ungefähr 1.000 Computer Stunden

Einen großen Teil meines Jahres habe ich Online verbracht. Ich wollte selber die Online-Marketing-Welt studieren, um besser zu werden. Mein Ziel ist es, Kunst, Textilkunst und vor allem Künstlerinnen darin zu unterstützen, sich erfolgreich zu positionieren und dabei ganz selbstverständlich und selbstbewusst zu präsentieren.

 

Und weil ich die Dinge gerne selber probiere, bevor ich einfach nur behaupte das es geht, habe ich jetzt einen großen Erfahrungsschatz, was das Thema Online-Marketing angeht.

 

Das aufwändigste Programm, welches ich absolviert habe, war dabei SOMBA (Sigruns Online-MBA). Viele weitere deutsche Online-Marketing Experten habe ich in dem Jahr kennengelernt.

 

Dabei war es für mich natürlich ein großer Vorteil, dass ich seit über 30 Jahren im Marketing zuhause bin. Viele KünstlerInnen haben eine gespaltene Beziehung zum Thema Marketing, Selbstmarketing und überhaupt zur Werbung.

 

Aber bringen wir es auf den einfachsten Punkt, ist Marketing nichts anderes, als einfach nur die eigene Geschichte zu erzählen. Was erschaffe ich, warum ich erschaffe ich es, was kostet es und warum lohnt es sich, dass jetzt zu kaufen und im eigenen Wohnzimmer zu dekorieren.

 

That's it! Und wenn wir dafür die neuen Kanäle nutzen, die uns heute allen zur Verfügung stehen, kann das eben auch so günstig sein, dass wir es uns als Künstlerinnen leisten können.

 

Je mehr Künstlerinnen und Künstler Lust und Spaß haben ihre Geschichten zu erzählen desto größer wird die Aufmerksamkeit im Markt.

 

Was sagt noch dieser Amerikaner? Let's make Textilkunst Great again. Oder verwechsle ich da etwas?


Finde deinen künstlerischen Stil

Mein erster eigener Onlinekurs! Das war wirklich ein Abenteuer, bei dem ich unendlich viel gelernt habe:

  • wie findet man Teilnehmer
  • wie geht der Aufbau einer Gruppe in Facebook
  • wie geht man in Facebook Live
  • wie viel Angst hat man vor dem ersten FB Live (viel)
  • wie installiere ich ein Zoom Webinar
  • wie bekomme ich mein Impressum auf die Seite
  • wie baue ich eine Homepage auf
  • wie schreibe ich den ersten Blog
  • wie sorge ich für das richtige Video - Licht
  • und weitere 1.000 Fragen

Das Einzige, was wirklich leicht war, war das Schreiben der Übungen, das Beschreiben der Aufgaben, das Erstellen der Präsentationen. Und das Schönste war: die Betreuung der Teilnehmerinnen, die Beschäftigung mit ihren Fragen.

 

Womit ich für mich nicht besonders gut klar kam, waren die stillen Teilnehmerinnen. Ich habe immer überlegt, wie ich sie bewegen kann, sich zu öffnen, sich zu trauen, die Rückmeldung der Gruppe zu suchen. Denn das ist ja mein eigentliches Ziel, Menschen bewegen über sich und ihre Arbeit zu erzählen.

 

Alle Online-Kurs-Kenner sagen, in einem Kurs gibt es ungefähr 10 %, die aktiv mitmachen. Bei mir waren es immerhin 37 % aber ich persönlich brauche einfach den intensiven Austausch mit allen Teilnehmerinnen. Deshalb habe ich mich entschieden, den Kurs "Finde deinen künstlerischen Stil" im Moment nur als Intensiv-Kurs im direkten Austausch anzubieten. Das bietet mir die Chance die Künstlerin tiefer kennenzulernen und auf der Basis besser unterstützen zu können.

 


Mein Happy-Highlight gibt es zum Schluß - mein Fotoshooting

Mein Fotoshooting für die Website war ein absolutes Highlight in diesem Jahr.

 

Lange habe ich nicht nach einer Fotografin suchen müssen. Habe nur "Fotografin" und "Hamburg" als Suchbegriffe eingegeben und Frau Google hat mir sofort ein paar Vorschläge gemacht. Als ich auf die Website von Rieka Anscheit stieß, wusste ich sofort - die oder keine!

 

Diese super Fotografin ist natürlich so begehrt, dass ich warten musste bis ich meinen Termin bei ihr ergattern konnte.

 

Das Fotoshooting haben wir vorab am Telefon besprochen. Sie hat eine so intensive Wahrnehmung und visuelle Vorstellungskraft. Am Anfang musste ich einfach nur von mir erzählen und wofür ich das Bild benötige. Ihre Ideen kamen sofort am Telefon und später als Mood-Board über ihr Online-Portal. So arbeitet sie, damit sie ihre Ideen schon einmal aus dem Kopf hat und wir beide eine Idee von der Inszenierung am Tag des Shootings haben.

 

Zum Termin hatte ich dann die besprochen Utensilien und Kleidungsstücke dabei. Mein Auto war proppenvoll, ihr Studio liegt in einer alten Fabrik - das hätte ich ihr am liebsten sofort weggeschnappt und daraus MEIN Atelier gemacht!

 

Was soll ich sagen - der Fototermin war so, wie man es aus Filmen kennt - wahnsinnig schöne Atmosphäre - eine so herzliche, intensive, authentische, warme, professionelle, inspirierende Fotografin. Und auf das Ergebnis bin ich wirklich stolz - ich liebe meine Fotos - zeige sie gerne her - und das ist, denke ich das Wichtigste. Ich komme mir nicht fremd vor auf meinen eigenen Bildern, so wie manchmal, wenn man ein Profi- oder Bewerbungsfoto braucht. 

 

Es war definitiv jeden Cent wert! Ich war beim Termin noch unschlüssig, ob und wie ich mich als Künstlerin überhaupt auf einem Foto zeigen kann. Ihre Idee - meine eigene Kunst, Dinge aus meinem Atelier, Künstlerinnen und Gegenstände die für mich von Bedeutung sind mitzubringen, haben diese Fotos so authentisch werden lassen. Kein anderes Ambiente hätte besser zu mir gepasst. Ihre Sensibilität als Fotografin hat mich total begeistert.


Meine Ziele für 2019 JUST DO IT ...

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